Kicken kann er
Vier Jahre lang haben Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler bei Kicken kann er über die besten Fußballerinnen und die besten Fußballer unserer Zeit gesprochen. Im Januar 2026 veröffentlichten sie die vorerst letzte Folge – doch nun kehrt Kicken kann er für die Fußball-WM zurück. Christian Spiller und Oliver Fritsch begleiten die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada als Reporter. Gemeinsam mit Fabian Scheler werden sie in einem Videopodcast über ihre Eindrücke sprechen und alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff analysieren. Weitere Folgen werden zum Eröffnungsspiel und zum Finale erscheinen. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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Episodes

Jun 15, 2022
Jun 15, 2022
1hr 3 min
Diesmal gibt es eine Sonderausgabe von Kicken kann er. Für die Live-Aufzeichnung vom großen Podcast-Festival von ZEIT ONLINE und ZEIT am 11. Juni in Berlin haben sich die zwei Hosts ein spezielles Format ausgedacht: Wunschkonzert. Seit Erscheinen des Fußballpodcasts im April erreichen viele Nachrichten von Zuhörerinnen und Zuhörern die Redaktion, die um eine Einschätzung ihrer Lieblingsspieler wünschen.
Fabian Scheler und Oliver Fritsch gehen nun im Schnelldurchlauf auf einige ein. Lothar Matthäus sei wegen seiner Dynamik Weltfußballer geworden und "weil er sich immer mit den stärksten Gegnern anlegen wollte", sagen sie. Sein Tor gegen Jugoslawien 1990 hinterließ sogar Spuren im Jugendzimmer von Fritsch.
Michael Ballack "war ein deutscher Fußballer von echtem Schrote und obendrein ein Pechvogel". Zinédine Zidane habe "auf einmalige Art Technik mit Robustheit" verbunden, sagen die Hosts. "Er war ein Fußballer von mönchhaftem Charisma."
Im zweiten Teil der Folge lassen sich Scheler und Fritsch vom anwesenden Publikum Spielernamen zurufen und bewerten sie aus dem Stegreif. Außerdem ist ein Scout aus der Bundesliga zugeschaltet, der per WhatsApp seine Einschätzungen gibt. "Warum ist Mario Götze nicht zum zweiten Messi geworden?", lautet eine Frage. Und könnte der talentierte Leroy Sané mehr aus seinen Möglichkeiten machen? Allerdings! Wenn, ja wenn …
Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de.
Links zur Folge:
Leory Sané: Er funktioniert nicht von allein
Mario Götze: Der Schürrle- und Götze-Irrtum
Szenen, die im Podcast angesprochen werden:
WM 1990: Tor Lothar Matthäus gegen Jugoslawien
EM 2008: Freistoßtor Michael Ballack gegen Österreich
WM 2006: Kopfstoß Zinédine Zidane
WM 2014: Tor Mario Götze im Finale
Champions League 2006: Tim Wiese in rosa
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Jun 1, 2022
Jun 1, 2022
1hr 58 sec
Über richtig gute Fußballer redet man in der Branche schon, wenn sie gerade mal 13 oder 14 Jahre jung sind. Kai Havertz war so einer. Er war der jüngste Profi, der jemals für Bayer Leverkusen auflief, der jüngste Bayer-Torschütze aller Zeiten und der jüngste Bundesligaspieler mit 100 Einsätzen. Nun ist Havertz 22 Jahre alt, spielt beim FC Chelsea und ist einer der herausragendsten deutschen Fußballer der Gegenwart. In der vierten Folge des Fußballpodcasts Kicken kann er gehen die Sportredakteure Oliver Fritsch und Fabian Scheler daher den Fragen nach, wohin sein Weg ihn noch führen wird, welche Fähigkeiten ihn so stark machen und warum er der entscheidende Spieler des kommenden Fußballjahrzehnts sein wird.
Sein bisher wichtigstes Tor, der Siegtreffer für Chelsea im Champions League Finale 2021, ist dabei nur eine der vielen beispielhaften Szenen: Kai Havertz geht dahin, wo es wehtut. Er bekleidet die Rolle des Stürmers, lässt sich ins offensive Mittelfeld fallen und ist auch auf den Flügeln zu finden. Muss sich ein Fußballer irgendwann spezialisieren oder ist Havertz der "Pionier einer ganz neuen Art, offensiv zu spielen", wie Oliver Fritsch sagt? Er erkennt in Havertz das Beste aus Thomas Müller und Mesut Özil.
Außerdem thematisieren die Hosts die Fragen, ob Havertz Kapitän der deutschen Nationalmannschaft werden sollte, warum die Özil-Gefahr besteht und wie schwer es für einen jungen, talentierten Spieler ist, wenn er mitten in einer Pandemie in die anspruchsvollste Liga der Welt, die Premier League, wechselt. Aus London berichtet der Fußballpodcaster Barry Glendenning vom Guardian, wie Havertz in England gesehen wird und warum eine einzige Szene seine Popularität verbessert hat.
Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de. Kicken kann er wird auch beim großen Podcast-Festival von ZEIT ONLINE und ZEIT am 11. Juni eine Folge live aufnehmen. Wer sich für den Livestream anmeldet, hat noch eine Chance auf Tickets.
Links zur Folge:
Kai Havertz: Der Lulatsch mit dem Zehenspitzengefühl
Szenen, die im Podcast angesprochen werden:
Champions League Finale 2021: Tor Kai Havertz
Champions League Finale 2021: Vorarbeit für Christian Pulisic
Champions League 2022: Tor für Chelsea gegen Real Madrid
Premier League: Spätes Tor für Chelsea gegen Newcastle
Bundesliga: Lupfertor für Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen
EM 2020: Tor gegen Portugal
EM 2020: Schuss gegen England und Vorlage für Thomas Müller
Nationalelf: Vorlagen und Tor beim Testspiel gegen Russland 2018
Buster Keatons Szene in "Steamboat Bill junior"
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May 18, 2022
May 18, 2022
59 min
Der Straßenfußballer ist ein eigenes Genre der Fußballergattung. Doch was genau kennzeichnet ihn eigentlich? Seine enge Ballführung? Seine Mentalität? Seine Schläue? In der dritten Folge unseres Fußballpodcasts Kicken kann er deklinieren die beiden Hosts Oliver Fritsch und Fabian Scheler diese Fragen am Paradebeispiel des gegenwärtigen Weltfußballs durch: an Karim Benzema.
Geboren und aufgewachsen in einem Banlieue von Lyon spielt er seit dreizehn Jahren für Real Madrid. Als Kapitän hat er die mit Dutzenden Titeln ausgezeichnete Mannschaft noch einmal in ein Champions-League-Finale geführt. Was Benzema macht, steht in keinem Lehrbuch, es ist nicht reproduzierbar. "Ich bin ein Neuner mit der Seele eines Zehners", sagte Benzema mal. Was das bedeutet und wie sich das auf sein Spiel auswirkt, besprechen wir ausführlich.
Doch da ist auch ein Bruch, eine andere Seite: Benzema hat fünfeinhalb Jahre nicht für die französische Nationalmannschaft gespielt, weil er mitgeholfen haben soll, einen seiner Teamkollegen mit einem Sexvideo zu erpressen. Warum das bei der Bewertung seines Könnens beachtet werden sollte, er aber bei Real Madrid eingehegt wurde und mehr als ein Jahrzehnt lang und auf allerhöchstem Niveau spielt, thematisieren die Hosts ebenso.
Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler.
Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de.
Moderation: Fabian Scheler und Oliver Fritsch
Produktion: Poolartists
Real Madrid: Der Sieg der Scheintoten
Champions League: Schade, dass dieses Spiel enden musste
Kicken kann er zu Toni Kross: "Toni Kroos ist Bauhaus"
Real Madrid: Es fehlt halt dieser Ronaldo
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May 4, 2022
May 4, 2022
1hr 37 sec
Querpass-Toni oder einer der größten Strategen auf dem Rasen: Was stimmt denn jetzt? Toni Kroos ist Weltmeister, seit acht Jahren Stammspieler von Real Madrid und vierfacher Champions-League-Sieger. Dennoch polarisiert er. Warum ist das so? Eine Antwort gibt es in der zweiten Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE.
Darin widmen sich die Sportredakteure Fabian Scheler und Oliver Fritsch den Stärken und Schwächen von Kroos, seiner unterschiedlichen Bewertung in Spanien und Deutschland und den Fragen: Was bedeutet es, für Real Madrid zu spielen? Warum schießt Kroos heute weniger Tore als früher? Und wie muss man die Statistik seiner Passquote genau lesen? "Toni Kroos ist Bauhaus", sagt Oliver Fritsch.
Zu Wort kommt auch ein ehemaliger Bundesligaprofi, der auf der gleichen Position wie Kroos gespielt hat: Daniel Baier. Er erklärt, worin die Schwierigkeit besteht, Dinge einfach aussehen zu lassen, und warum er Kroos so gern spielen sieht.
Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler.
Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de. Wir werden auch beim großen Podcastfestival von ZEIT ONLINE am 11. Juni eine Folge von "Kicken kann er" live aufnehmen.
Weitere Links zur Folge:
Fußballnationalmannschaft: Alles auf Kroos #Abo
Toni Kroos: Seine zwei Karrieren #Abo
"Kroos": Das Hirn des Fußballs
Toni Kroos: Ist er ein ostdeutscher Held? #Abo
Das ZEIT ONLINE Podcastfestival am 11. Juni
Tickets für das Podcastfestival
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Apr 20, 2022
Apr 20, 2022
1hr 6 min
Robert Lewandowski ist Weltfußballer des Jahres 2021. Und des Jahres 2020. Er hat den Uraltrekord von Gerd Müller gebrochen und 41 Tore in einer Bundesligasaison geschossen. Er hält den Guiness-Weltrekord für die schnellsten fünf Tore in einem Spiel aller Zeiten. Nicht wenige halten ihn für den besten Stürmer der Gegenwart.
Aber ist er das tatsächlich? In der ersten Folge des neuen ZEIT-ONLINE-Podcasts Kicken kann er sprechen die Sportredakteure Oliver Fritsch und Fabian Scheler ausführlich über Lewandowskis Stärken und Schwächen.
Welche Rolle spielt seine fußballerische Ausbildung in Polen? Warum zeigt das Beispiel Lewandowski, dass Statistiken im Fußball oft überschätzt werden? Und warum ist ein Vergleich mit Gerd Müller eigentlich nicht zulässig?
Anhand von Szenen aus den vergangenen Jahren und im Gespräch mit Fußballscouts, Journalisten, Beratern und Trainern wägen die Hosts ab, wie gut Lewandowski wirklich ist. "Robert Lewandowski kann alles sehr gut, aber nichts herausragend", findet Oliver Fritsch. "Er ist der Nutznießer der Dominanz der Bayern – und das ist ein Zeichen für die Schwäche der Bundesliga." Auf der sogenannten Powercard quantifizieren die Hosts ihr Urteil am Ende in vier Kategorien: "Talent", "Performance", "Autonomie" und "Balance".
Kicken kann er ist der neue Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler.
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