Kicken kann er
Vier Jahre lang haben Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler bei Kicken kann er über die besten Fußballerinnen und die besten Fußballer unserer Zeit gesprochen. Im Januar 2026 veröffentlichten sie die vorerst letzte Folge – doch nun kehrt Kicken kann er für die Fußball-WM zurück. Christian Spiller und Oliver Fritsch begleiten die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada als Reporter. Gemeinsam mit Fabian Scheler werden sie in einem Videopodcast über ihre Eindrücke sprechen und alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff analysieren. Weitere Folgen werden zum Eröffnungsspiel und zum Finale erscheinen. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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Episodes

May 21, 2025
May 21, 2025
57 min
Georgien ist ein wunderschönes Land mit hohen Bergen, klarem Wasser, gutem Wein – und guten Fußballern, sehr guten Fußballern. Khvicha Kvaratskhelia hat sein Nationalteam im vergangenen Jahr zur EM geführt, und seinen Verein ins Champions-League-Finale. Zufall? Nein, sagen die Hosts des ZEIT-ONLINE-Fußballpodcasts Kicken kann er. "Er ist ein Spieler, der außerordentliches Talent hat", sagt Oliver Fritsch. „Und ein Spieler, der all seinen Mannschaften etwas gibt, der sie zu Mannschaften macht."Kvaratskhelia arbeitet für sein Team, ihm sind Allüren fremd. Wenn er gefoult wird, steht er sofort wieder auf. Von diesem Arbeitsethos profitieren seine Teams mindestens genauso sehr wie von seinen Dribblings. Nicht verwunderlich, dass Paris Saint-Germain in diesem Jahr den größten aller Titel gewinnen kann. "PSG wurde vom Luxuskaufhaus zur Fußballmannschaft”, sagt Fritsch."Es ist doch etwas Tolles, dass so ein kleines Land einen so großen Fußballer hervorbringt”, sagt Christian Spiller. Und man erkennt an Kvaratskhelia, dass er nicht in Westeuropa fußballsozialisiert wurde. Das Unberechenbare, Intuitive, Ungezähmte zeichnet viele seiner Aktionen aus.Die beiden Hosts reden auch über Schwefelbäder in Georgien, in der Top 5 über die besten Fußballer des Landes (Freiburgfans sind klar im Vorteil) und darüber, wer denn nun das Finale der Champions League gewinnt. Außerdem blicken sie auf die neue Struktur der Liga der Besten zurück – und streiten über den optimalen Modus.“Kicken kann er” ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen.Szenen, die wir in dieser Folge besprochen haben:Tor gegen Aston VillaBest ofZusammenfassung Georgien vs. Tschechien bei der EM 2024Zusammenfassung Spanien vs. Georgien bei der EM 2024
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May 7, 2025
May 7, 2025
57 min
Noch kennen ihn nicht viele, doch Finn Jeltsch ist mit 18 Jahren bereits Welt- und Europameister. 2023 gewann er beide Titel mit der deutschen U17 als Stammspieler. "Er kann der deutsche Innenverteidiger der nächsten Jahre werden", sagt Oliver Fritsch, einer der Hosts von "Kicken kann er", dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. In dieser Episode wird also Trendforschung betrieben. Noch sprechen nur Experten über Jeltsch: "Lothar liebt ihn schon", sagt Fritsch, und das habe nicht nur mit Lothar Matthäus' Heimat Franken zu tun. Ausgebildet wurde Jeltsch in Nürnberg, dort spielte er auch in mehr als 30 Spielen in der zweiten Liga. In der Winterpause verpflichtete der VfB Stuttgart ihn, und auf Anhieb wurde Jeltsch auch dort zum Stammspieler. "Er könnte noch in der A-Jugend spielen. Aber er spielt schon wie ein alter Hase", sagt sein Teamkollege Nick Woltemade.In der neuen Episode widmen sich die Hosts deshalb ausführlich Jeltschs bisheriger Karriere, die beim 1. FC Nürnberg begann, und wagen den Ausblick: "Potenziell hat er eine sehr große Karriere vor sich", sagt Fritsch. Weil Jeltsch clever und hart verteidigt: "Er geht auf in seiner Aufgabe, anderen den Ball wegzunehmen", sagt Fritsch. Besonders ins Auge fällt auch seine Spieleröffnung, die für einen Innenverteidiger ungewöhnlich gut ist. Gemeinsam gehen er und Fabian Scheler, der zweite Host, die relevanten Kategorien durch, Passspiel, Tempo, Kopfball, und kommen zum Fazit: "Er ist der interessanteste Spieler, den Stuttgart hat", sagt Fritsch. "Das nächste deutsche große Großtalent, dieses Mal in der Abwehr." Auf ihn wird es ankommen, wenn der VfB im Pokalfinale gegen schnelle Bielefelder Stürmer antreten muss.Dass er überhaupt Innenverteidiger spielt, hat Jeltsch auch Rainer Zietsch zu verdanken. Der Trainer der deutschen U17-Nationalmannschaft ist Gast dieser Episode. Er hat Jeltsch vom Mittelfeldspieler zum Verteidiger umgeschult: "Man darf nicht vergessen, der Junge hat in der U17 sein erstes Spiel als Innenverteidiger gemacht", sagt Zietsch. "Ihm fehlen 300 Spiele, die andere auf seiner Position schon gemacht haben." Zietsch gibt Einblicke, warum er Jeltsch zum Verteidiger gemacht hat und weshalb er in Jeltsch "einen neuen Typ des deutschen Innenverteidigers" sieht.Außerdem nutzen die Hosts den fränkischen Anlass, um über den wichtigsten Fußballer in der Geschichte des 1. FC Nürnberg zu reden. Max Morlock wäre am 11. Mai 100 Jahre alt geworden. Mit Heiner Müller, der mehrere Jahre mit Morlock zusammen gespielt hat, blicken die Hosts zurück auf Morlocks Wirken. Er war einer der wichtigsten Spieler der Weltmeister von 1954, schoss das 1:2 im WM-Finale 1954. In über 900 Spielen für Nürnberg schoss er 700 Tore, zudem lautete die Devise: kein Länderspiel ohne Morlock-Tor. "Morlock war der Dürer des Fußballs", sagt Fritsch und schließt den historischen Exkurs mit dem Satz: "Wir sind das, was wir waren."Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen.Szenen, über die wir in der Folge gesprochen haben: DFB-Pokalhalbfinale VfB Stuttgart – RB Leipzig Die Grätsche im Pokalhalbfinale gegen Leipzig U17-WM-Finale
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Apr 23, 2025
Apr 23, 2025
56 min
Was haben Sie mit 16 Jahren so gemacht? Diese Frage müssen auch die Hosts unseres Fußballpodcasts Kicken kann er gleich zu Beginn beantworten. Denn in einem Alter, in dem Oliver Fritsch und Christian Spiller noch die Pubertät durchlitten, schoss der Protagonist dieser Folge einfach mal ein Tor in einem EM-Halbfinale.Lamine Yamal ist ein Phänomen. Der jüngste Spieler, der je in einem großen Turnier traf. Und auch der jüngste Spieler, der je in diesem Podcast besprochen wurde. „Er ist mit höchsten Talenten beschenkt”, sagt Oliver Fritsch. Und der Spieler, der eine große Nachfolge antreten könnte, die von Messi und Ronaldo nämlich. Fritsch ist sich sicher: „Lamine Yamal wird die nächsten 15 Jahre einer der, wenn nicht der herausragende Spieler des internationalen Fußballs.”Spiller hat Yamal beim Rückspiel des FC Barcelona in Dortmund gesehen und war schwer enttäuscht, den Hosts entgehen aber nicht seine Stärken: die Ballbehandlung in höchstem Tempo, den schon jetzt kühlen Abschluss, herausragende Flanken, Dribblings mit Sinn und Verstand sowie eine für sein Alter erstaunliche Reife.Zudem diskutieren beide über einen von Lamine Yamals Lieblingstrick, den Elastico. Sie fragen sich, warum ein Tunnel eigentlich die ultimative Demütigung ist und warum Hansi Flicks Mannschaften nicht so gut verteidigen können.Und natürlich sind sich beide – unabgesprochen – erneut einig, wenn es um die Top 5 der besten Flügelspieler ever geht."Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen, über die wir in dieser Folge gesprochen haben:Tor im EM-Halbfinale gegen FrankreichElasticoLamine Yamal tunnelt
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Apr 9, 2025
Apr 9, 2025
1hr 1 min
"Ich bin nicht Stiller": Mit dieser Erinnerung an Max Frisch unterbricht Oliver Fritsch, einer der Hosts des Fußballpodcasts "Kicken Kann Er", seine Analyse. In den Minuten zuvor überlegen er und Fabian Scheler, warum sie Angelo Stiller vom VfB Stuttgart erst jetzt besprechen: "Er ist der wichtigste Spieler beim amtierenden Vizemeister", sagt Scheler, und Fritsch fügt hinzu: "In einer bestimmten Nische erfreut er sich größter Beliebtheit."Stiller ist seit Kurzem Nationalspieler und soll, natürlich nicht alleine, im deutschen Mittelfeldzentrum das Erbe von Toni Kroos antreten. "Der Vergleich verbietet sich natürlich, aber es ist eine gute Referenzgröße, um ihn zu bewerten", sagt Scheler. Und Fritsch arbeitet die Unterschiede heraus und erläutert anhand derer, welcher Spielertyp dieser Stiller eigentlich ist.Stiller durchlief alle Stationen in der Jugend des FC Bayern, verließ den Verein aber, bevor er die erste Mannschaft erreichte. Nach München und Hoffenheim trainiert ihn in Stuttgart nun schon zum dritten Mal Sebastian Hoeneß. "Auf ihn zu setzen, war clever", sagt Fritsch. Stiller sei ein intuitiver Spieler, der das Spiel mit seinem Passspiel und seiner Positionierung bestimme, sagt Fritsch. Aber es sei doch kurios, dass er als defensiver Mittelfeldspieler aufgestellt werde, denn: "Er ist ein Hemd, ein Lüftchen, mit Schwächen im Zweikampf und fehlender Robustheit."Welche Folgen das für Stuttgart, aber auch für die Nationalmannschaft hat, in der Stiller eine zentrale Rolle zugewiesen werden soll, debattieren die beiden Hosts anschließend ausführlich. Auch, welches Profil ein Spieler bräuchte, mit dem Stiller noch besser zusammenspielen könnte und welche seine Zukunftsoptionen sind, ist Thema der Folge. Weil Stiller so einen herrlichen linken Fuß hat, widmen sich die Hosts in der Top 5 den allzeit besten deutschen Linksfüßern, überlegen, ob man als solcher auch rechts spielen kann und was die Lateralforschung über Fritschs Linksfüßigkeit und Rechtshändigkeit weiß. Mister X bespricht wie immer zwei Spieler in der Kurzform, wobei RB Leipzig dieses Mal eins mitbekommt. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen, die wir im Podcast besprochen haben:Sein Tor und seine Rolle beim Gegentor während Stuttgart gegen BayernTor bei VfB Stuttgart – RB LeipzigStiller beim 3:3 von Deutschland gegen Italien
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Mar 26, 2025
Mar 26, 2025
55 min
Eigentlich hat Julian Brandt alles, was es braucht, um ein fantastischer Fußballer zu sein. Er kann gut dribbeln, ist zielstrebig, mutig, hat ein Auge für den Mitspieler, ragt technisch heraus. Dennoch enttäuscht der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund immer wieder. So sehr, dass ihn zuletzt sogar die eigenen Fans ausriefen. Wie ist das zu erklären? Was ist das Problem von Julian Brandt? Fragen sich nun auch die Hosts von "Kicken kann er", dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE."Er hat glänzende Momente, aber auch desaströse", sagt Oliver Fritsch. Dieses Wechselhafte, Unstete, Flatterhafte führt dazu, dass man bei Brandt nie weiß, was man bekommt. Auch, weil er keine feste Rolle zugewiesen bekommt. Christian Spiller weist darauf hin, dass er ja nicht der einzige BVB-Spieler ist, bei dem man das feststellen kann, nicht zuletzt in diesem Podcast. "Die Sache hat System", sagt Fritsch. "Das ist das Problem von Borussia Dortmund: dass dort Spieler ihr Potenzial nicht ausschöpfen, sondern von ihrem reinen Talent leben."Aber ist es nicht auch mal völlig okay, flatterhaft zu sein? Gibt es nicht vielleicht Spieler, in deren Natur es nicht liegt, konstant zu liefern oder gar voranzugehen, wie die Experten immer fordern? Ist es nicht ein Stück weit ungerecht, Spieler immer an ihren glänzendsten Momenten zu messen? Im Fußballpodcast wird es kurzzeitig auch fußballphilosophisch.Außerdem im Podcast: noch mehr schwere Fußballer, sich blind verstehende Hosts bei den Top fünf der ewigen Talente und das, na ja, Lieblingsmanga von Oliver Fritsch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen.Szenen, die wir im Podcast besprochen haben:Tor gegen Atlético MadridTore gegen Gladbach (ab 2:06 Minuten) und Leipzig (ab 2:34 Minuten)Die besten Szenen von Willi und Maja
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Mar 12, 2025
Mar 12, 2025
50 min
Viele Stürmer mussten in den vergangenen Jahren die Erfahrung machen: Stehen sie Virgil van Dijk gegenüber, wird es dunkel. Zum einen ist der Abwehrchef des FC Liverpool solch ein Hüne, dass er einen allein durch seine Körpergröße in den Schatten stellt. Zum anderen ist er einer der zuverlässigsten Verteidiger, die der Fußball je gesehen hat. Grund genug, endlich auch bei "Kicken kann er", dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, über ihn zu sprechen."Er ist einer der besten Verteidiger der Gegenwart", sagt Oliver Fritsch über den Niederländer. Van Dijk ist für seine Größe sehr beweglich, eine Instanz bei Standards, egal ob offensiv oder defensiv, und fällt nie aus der Rolle. "Er ist geduldig", sagt Christian Spiller. Er weiß genau, wann er eingreifen muss und viel wichtiger: wann nicht. Diese beinahe stoische Ruhe beim Verteidigen beruhigt jeden Mitspieler und treibt viele Gegner in den Wahnsinn. Seine Schwächen hat er gegen kleine, unruhige Angreifer. Dann wird dem hohen Verteidiger zum Verhängnis, dass Fußball vor allem ein Bodensport ist.Was bei van Dijk auch auffällt: Er hat etwas Edles an sich, ist ein Gentleman Defender. Natürlich foult er auch mal, aber verliert nie die Kontrolle. Übermäßig dreckiges Spiel, ob am Ball oder fernab davon, wie es etwa ein Sergio Ramos perfektionierte, findet sich bei van Dijk nicht. Der 33-Jährige ist auch ein Abwehrspieler, der sich seinem Job stellt. "Es ist sehr wichtig, dass ein Abwehrspieler seine Aufgabe begreift, die ja nicht zwingend zu den schönen gehört im Fußball", sagt Oliver Fritsch.Aber warum eigentlich nicht? Die beiden Hosts diskutieren auch über die Attraktivität des Abwehrspiels, über die Innenverteidigung des FC Bayern, die fünf besten schwergewichtigen (nicht übergewichtigen!) Fußballer und Selbstkritik von Oli Fritsch."Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen.Szenen, über die wir im Podcast gesprochen haben: Kopfballtor gegen ChelseaVan Dijk gegen MbappéBest of van DijkKoller gegen LahmJancker gegen Zidane
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Feb 26, 2025
Feb 26, 2025
1hr 6 min
Vor den Augen der Welt zerbröselt gerade Manchester City, die Mannschaft, die Europas Fußball in den vergangenen Jahren dominiert hat. Anlass für die Hosts von "Kicken kann er", dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, einmal genauer hinzuschauen. Vor allem, weil es die Mannschaft von Pep Guardiola ist, dem Meister des organisierten Fußballs. Aber selbst er wirkt ratlos und verzweifelt. "Man sieht, welche Ruine die Mannschaft ist", sagt Oliver Fritsch. "Man erkennt noch das System, aber alles ist berechenbar geworden."Zunächst aber geht es um die unwirkliche Karriere des katalanischen Trainers. Seine Rekorde, seine Spielweise und die Details, die sein Spiel ausmachen. Dadurch haben Peps Mannschaften ein Mindestlevel erreicht, das sie nie unterschritten haben. Allerdings fehlte es auch in erfolgreicheren Zeiten schon an Ausschlägen nach oben. Deswegen sind Peps Mannschaften auch auf längere Strecke, also in den nationalen Meisterschaften, erfolgreicher als etwa in der Champions League, wo es auch mal auf Glück, Tagesform, aber auch Eskalation und das Akzeptieren eines Kontrollverlusts ankommt.Die Krise bei City ist die schwierigste Situation, in der sich Guardiola in seiner Karriere bisher befunden hat. "Es gibt berechtigte Zweifel, ob er noch mal so eine Dominanz erreichen wird", sagt Fritsch. Christian Spiller sagt: "Die Krise ist aber auch die Chance, mal mit einem Missverständnis aufzuräumen: Es ist nicht das System, sondern die Spieler, die ein Spiel gewinnen." Sind die verletzt, alt, verunsichert oder schlicht nicht gut genug, hilft auch der beste Plan nichts.Nun steht die Frage im Raum, ob der offensive Ballbesitzfußball, die Idee der totalen Struktur noch zeitgemäß ist, oder er nicht überrollt zu werden droht, von Tempo, Physis, individueller Klasse und Emotionen, wie es Real Madrid im Achtelfinale der Champions League vormachte.Außerdem in der Folge: die Top 5 der Guardiola-Kicker, seine Trainerjünger, Zigaretten auf dem Rasen und kein Hund namens Pep."Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen.Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben: Video: Peps KratzerPeter Kümmel über Peps KratzerDie Guardiola-Klischees
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Feb 12, 2025
Feb 12, 2025
1hr 20 min
Wie ergeht es dem FC Bayern, wenn er mit ausbleibendem Erfolg und größter Egomanen-Dichte gleichzeitig zu kämpfen hat? Die Doku "FC Hollywood" (ZDF) untersucht aktuell diese brisante Gemengelage. Sie blickt auf den FC Bayern der Neunzigerjahre, als der Verein durch die Eskapaden seiner Stars ständig in die Schlagzeilen geriet. "Eine Serie, die keine Nebendarsteller hat", sagt Fabian Scheler, einer der Hosts von "Kicken kann er", "sondern nur Hauptdarsteller." Und einer davon ist Mario Basler. Seine Hobbys seit jeher: Alkohol und Zigaretten. Er war ein Fußballhallodri, an dem die Trainer verzweifelten. Doch wie gut war der Fußballer Basler? Damit befasst sich die aktuelle Ausgabe des Fußballpodcasts von ZEIT ONLINE. "Basler war ein Fußballgenie", sagt Oliver Fritsch, der zweite Host von "Kicken kann er". Scheler schwärmt von Baslers Schüssen und Standards: "Bei ihm wohnte das Genie in den Füßen." "Er stach selbst bei Bayern heraus", sagt Fritsch, "am Ball war er deutlich besser als Stefan Effenberg."Allerdings hätte Basler, der im legendären Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester United das Führungstor der Bayern schoss, mehr aus seiner Karriere rausholen können. Seine Karriere in der Nationalmannschaft hat eigentlich nicht stattgefunden. Er habe sich zu viele Freiheiten genommen und sei ein "untaktischer Fußballer" gewesen, sagt Fritsch. "Typisch deutsch." Doch die Zeit, in der man auf diese Weise internationalen Erfolg haben konnte, sei damals schon vorbei gewesen. "Er stammte aus einer untergehenden Epoche", sagt Fritsch. Daher rührte auch der Konflikt mit Giovanni Trapattoni, der seine berühmt gewordene Ich-habe-fertig-Rede auch an Basler adressierte. Einer, der Basler kennt, wie kaum jemand anderes, ist Alex Raack. Er ist der Autor der Basler-Biografie "Eigentlich bin ich ein Supertyp" und in dieser Folge zu Gast im Podcast. Er erzählt von Begegnungen am Tresen und warum Otto Rehhagel der Trainer war, der mit Basler am besten konnte. Raack hat Basler schon geschätzt, als der noch im Weserstadion Torschützenkönig der Bundesliga wurde. Er kann aber auch vom Stammtischexperten Basler erzählen. "Obwohl er nur fünf Jahre auf höchstem Niveau gespielt hat, sprechen wir über ihn", sagt Raack, "weil Mario seine Rolle gefunden hat. Auch wenn das schon ein bisschen die trashige ist." Die Hosts ergründen dann noch, warum Basler bis heute der Fußballer des Volkes ist. In der Rubrik Top 5 werden die wichtigsten rauchenden Fußballer gesucht und wie immer beschließt die Power Card die Sendung. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben: Trapattonis RedeCésar Luis Menotti: Der rauchende Mann Mario Basler schießt die Torwand im ZDF-Sportstudio kaputt Mario Basler im Champions-League-Finale 1999 Basler im ZDF-Sportstudio CL-Finale 1999 Tor im Halbfinale 1999 gegen Dynamo Kyjiw
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Jan 29, 2025
Jan 29, 2025
1hr 43 sec
Er war womöglich der beste Bundesligaspieler der Hinrunde. Er war so gut, dass er nun nicht mehr in der Bundesliga spielt. Omar Marmoush wechselte für 75 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Manchester City. Und wie der Rest der Fußballwelt fragt sich auch "Kicken kann er", der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE: War das ein guter Move – für den Spieler, für den Verein?Oliver Fritsch, einer der beiden Hosts, ist skeptisch. "Es hat mich überrascht und da ist etwas Gambling dabei, vielleicht auch Verzweiflung", sagt er. Die Mannschaft von Pep Guardiola muss sich nach den fürchterlichen letzten Monaten ein wenig neu erfinden. Ob sich Marmoush allerdings für die beste Liga der Welt eignet, da ist sich Fritsch unsicher.Sicher ist: Marmoush hat fantastische Fähigkeiten. Er ist schnell, führt den Ball eng und hat einen souveränen, coolen Abschluss. Aber er profitierte auch von der Spielweise von Eintracht Frankfurt, die viele Freiheiten erlaubt und "Hasardeurtum goutiert und einfordert", sagt Fritsch. "Zu Marmoush passt es perfekt."City spielt hingegen anders. Dem anderen Host Christian Spiller fallen nicht viele Mannschaften ein, deren Spielweise einen größeren Kontrast zu City bietet. Trotzdem ist er optimistischer. "Marmoush kann mittlerweile auch enge Räume, ist kein reiner Tempospieler mehr", sagt er. Und ein netter, kluger Kerl scheint er auch zu sein. Wie ein Ausschnitt aus einem Eintracht-Frankfurt-Video zeigt, in dem er sein Spiel erklärt.Außerdem in diesem Podcast: Mister X über Didi Hamann und David Alaba. Warum die Golfstaaten doch dem Fußball guttun könnten. Und unsere Top 5 schmecken ein wenig nach Eigenurin."Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen und Texte, über die wir im Podcast gesprochen haben: Frankfurt vs. Bayern 3:3Skills von Omar MarmoushEintracht Frankfurt: So spielt Omar Marmoush
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Dec 18, 2024
Dec 18, 2024
1hr 3 min
"Sorry, Florian Wirtz!" So beginnt Fabian Scheler, einer der Hosts von "Kicken kann er", die letzte Fußballpodcast-Episode des Jahres. Das Leverkusener Talent hat es nämlich nicht in seine Elf des Jahres geschafft. Dafür handelt er sich einen strengen Blick vom zweiten Host, Oliver Fritsch, ein, der dem eines strengen italienischen Trainers nicht unähnlich sieht. Selbstverständlich sieht Fritsch das anders. Zum Jahresende küren die beiden Hosts die wichtigsten Spielerinnen und Spieler der Saison. Geschlecht: egal. Liga und Land: egal. Aber nach dieser EM: wirklich nur ein Engländer. Die Leistungen bei der Europameisterschaft in Deutschland spielen für beide Hosts eine genauso wichtige Rolle wie die Champions League. Oder der Anteil am Leverkusener Titel. Zudem sind das olympische Turnier der Frauen und politische Bildung für diese Folge weitere Kriterien.Es wird in der jeweiligen Elf viel Spanisch gesprochen. Einer der besten deutschen Fußballer und der bekannteste deutsche Trainer der Gegenwart erfahren ihre kritische Würdigung. Und die meisten der Spieler, die in dieser Folge geehrt werden, sind auch die, auf die es im neuen Jahr ankommen wird. Und weil am Jahresende noch letzte Dinge zu tun sind, beantworten die Hosts die drängendsten Hörerfragen. Und geben ein Versprechen für das kommende Jahr ab. Diskutieren Sie mit uns. Stellen auch Sie Ihre Frage, die Sie schon immer beantwortet haben wollen. Oder kritisieren Sie uns. All das nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen finden Sie hier.
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